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12.04.2019

Stolpersteinverlegung ...

... begleitet durch Schüler auch 2019.

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Stolpersteine 2019

Wie jedes Jahr seit 2008 bereitet ein Gesichts-Zusatzkurs des Bertha-von-Suttner Gymnasiums die Stolpersteine vor. Es ist ein Erinnerungsprojekt für Verfolgte und Opfer des Nationalsozialismus des Künstlers Gunter Demnig, bei dem Steine aus Messing vor dem letzten frei gewählten Wohnort der Person in den Gehweg eingelassen werden. Dabei können Privatpersonen, Vereine oder Schulklassen die Biographien der Verfolgten studieren und somit die Patenschaft für die Steine übernehmen.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 12 haben die Lebens- und Leidenswege von W. Gluske (Zeuge Jehova), F. Hörstmann (SPD), A. Rosenbaum, A. Broniatowski (Juden) und von W. Meyer (Priester) in ca. 3 Monaten erforscht. Für ihre Recherchen haben sie das Stadtarchiv, das Landesarchiv sowie weitere Orte besucht. Durch das Internet hat eine Gruppe sogar Mailkontakt zu dem Sohn von A. Broniatowski aufgenommen, der in den USA lebt. [vergleiche Foto im Foto! ]. Bei der Stolpersteinverlegung war eine ältere Dame, mit dem verfolgten Ehepaar Broniatowski gut befreundet war. Daran merkt man, dass dieses dunkle Kapitel der dt. Geschichte noch gar nicht so lange her ist.

Schön war es, dass am selben Tag ein Stolperstein für den Oberhausener Lehrer R. Ramge, der zudem SPD-Mitglied, Gewerkschafter und Freimaurer war, in der Steinbrinckstr. 223 verlegt wurde. Die Recherche und Patenschaft übernahm eine Gruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Es nahmen knapp 100 Personen teil, darunter drei Schulklassen. Die Schüler fanden heraus, wie wenig ein Mensch in der nationalsozialistischen Diktatur wert war und wie grausam er verfolgt und getötet wurde für Handlungen, die heute in einem demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sind. Die Jugendlichen waren sehr berührt von den Schicksalen der Oberhausener.

hier ausgewählte ZITATE von SchülerInnen, die die Stolpersteine vorbereitet haben:


„Die Stolpersteinaktion war für mich eine tolle Gelegenheit mit mit der NS-Zeit genauer zu befassen und der Opfer der Schandtaten zu gedenken. [...]"


„Die Stolpersteinaktion war für mich emotional. Die Vorbereitung und Recherche haben viel Zeit genommen, aber es hat sich am Ende alles gelohnt."


„ [...] Als Fazit kann ich sagen, dass das Stolpersteinprojekt mir in Erinnerung bleiben wird und man daraus eine Menge für die Zukunft lernen konnte."


„Die Stolpersteinaktion war für mich sehr abwechslungsreich, [...] da man mit der verfolgten Person eine gewisse Bindung aufgebaut hat. Sehr spannend!"


„Die Stolpersteinaktion fand ich sehr aufregend, da meine Gruppe für die Recherche sogar in den USA anrufen musste. [...] Zudem war es eine schöne Möglichkeit Geschichte ganz nah zu erleben. [...]"

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08.04.2019

Bertha rockt gegen Rechts

"Fasst euch an die eigene Nase!"

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Rock gegen Rechts 2019Rock gegen Rechts 2019Rock gegen Rechts 2019

Rock gegen Rechts 2019Rock gegen Rechts 2019

"Berthas Rock gegen Rechts" lockte am vergangenen Freitag über 400 Besucher in die Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums um ein Zeichen gegen faschistisches Gedankengut zu setzen.
Anstelle sich ausschließlich als "Schule ohne Rassismus" selbst zu feiern, stand die jährlich stattfindende Veranstaltung in diesem Jahr unter einer selbstkritischen Reflexion:
Die antifaschistische Arbeitsgemeinschaft kritisierte in ihrem Wortbeitrag, dass einige Schüler*innen in der Vergangenheit Hakenkreuze auf Tische schmierten und in den Sandkasten malten. Es sei nicht akzeptabel, dass solche Symbole an einer Schule zu finden sind, die sich mit dem Titel ,,Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" schmückt. Mit dem Spruch ,,Wer nicht völlig blind vor der Geschichte ist, der weiß, an diesem Symbol klebt das Blut von Millionen. Deshalb, seid aktiv und geht nicht einfach vorbei!", forderten sie die Schüler auf sich gegen die Symbole zu wehren und die Werte der Schule zu wahren. Die Gäste der Organisation ,,Willkommen in Oberhausen´´ appellierten in ihrem Redebeitrag an die Konzertbesucher, sich gegen die Entwicklung der Seenotrettung im Mittelmeer zur Wehr zu setzen. Es könne nicht sein, dass Menschen, die Menschen retten, vor Gericht verurteilt werden.
Die stetig wachsende Konzertveranstaltung wird durch die Schülervertretung und durch die AG für Veranstaltungstechnik der Schule umgesetzt.
Sie hat mittlerweile derart an beeindruckender Professionalität erlangt, dass auf musikalischer Seite mit "Kochkraft durch KMA" ein echter überregionaler Headliner gewonnen werden konnte, der sich in die Botschaft des Abends einreihte: "Fasst euch an die eigene Nase!" forderte Frontfrau Lana Giese im Titel "Totale Toleranz", irgendwo zwischen Ironie und musikalischer Wahnsinn, bevor die brodelnde Stimmung im Publikum in einem wilden Tanzgelage detonierte.
Die Veranstaltung blieb sich dennoch selbst treu: Neben den bestehenden Bands Kochkraft, Steckenpferd aus Düsseldorf und Crossed Arms aus Oberhausen wurde dem Duo "Freibiir" mit den angehenden Abiturientinnen Michelle Schwatlo und Steffi Demin die Möglichkeit gegeben, ihr Debüt zu feiern und Kontrast zu den sonst lauten Tönen des Abends zu liefern. Mit überzeugendem zweistimmigen Gesang und der Begleitung von Ukulele und Bass-Ukulele gelang es ihnen, ein sitzendes Publikum ganz unplugged zu verzaubern.

 

 

29.03.2019

Hochbeet...

...in Kooperation mit Fraunhofer Umsicht.

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Hochbeet

Kein Wärterhäuschen, sondern ein Hochbeet der ganz besonderen Art: Unterstützt vom Fraunhofer Institut UMSICHT, nimmt das „Bertha" an dem Bürgerforschungsprojekt SAIN teil. Am 13.03. bauten Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c zusammen mit dem Konstrukteur Herrn Reisinger ein autarkes Hochbeet auf dem Falkensteinschulhof auf. Dort werden, sobald es die Temperaturen zulassen, Gemüsepflanzen eingetopft. Diese werden mit Regenwasser bewässert, das in einem großen Sammelbehälter aufgefangen und über Sensoren je nach Bedarf hochgepumpt wird. Die Pumpe wird über ein Solarpanel mit Energie versorgt. Gleichzeitig sind die Pflänzchen durch

Folien vor Schadinsekten geschützt. Daneben soll dann auch ein selbstgebautes Hochbeet entstehen, das von der Klasse 8c gepflegt wird, um einen Vergleich beider Beete zu gewährleisten.
Weitere Forschungsfragen werden sich bei Inbetriebnahme ergeben. Ansonsten freut sich die 8c schon jetzt auf frisches, selbst gezogenes Gemüse. (Heil)

 

28.03.2019

Schwimmen

Bertha räumt ab.

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Schwimmen

Die diesjährigen Schulstadtmeisterschaften im Schwimmen waren durchaus erfolgreich für unser Bertha. Mit zehn Finalisten war das Bertha sehr gut vertreten und die Ergebnisse können sich auch sehen lassen.

11 mal Platz 1, 2 mal Platz 2, 9 mal Platz 3, 4 mal Platz 4, 1 mal Platz 5 und 1 mal Platz 6 im Finale.

Moritz Birk(3 x Platz 1)

Lena Mackowski (2 x Platz 1,  1 X Platz 3)

Jolina Freitag (Platz 5)

Nils Engelmann Nunez (3 x Platz 1)

Cem Reichlein (2 X Platz 2)

Jana Jäckel (2 x Platz 3)

Constanze Lamert (Platz 4)

Thea Riesmeier (2 X Platz 3, 1 X Platz 4)

Clara Engelmann Nunez (3 X Platz 1)

Shayenne Tetzner (2 X Platz 3, 1 x Platz 4)

Rieke Beckmann (2 x Platz 3, Platz 4)

Leonie Pawallek (1 x Platz 6)

10.03.2019

Welcome Dinner am Bertha

Bertha Cares hatte eingeladen.

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Welcome Dinner Teil 2

Die Schüler*innen von Bertha Cares haben am Freitag, 08.03.2019 zum zweiten Mal ein Welcome Dinner für Geflüchtete organisiert und rund um den reich gedeckten Tisch führten alte und neue Bekanntschaften zu netten Gesprächen.

Am Freitag lag ein ganz besonderer Duft in der Mensa am Bertha: Der Duft von orientalischen Gewürzen und Knoblauch mischt sich mit dem von Schokolade, Nüssen und Honig. Auf dem Tisch stehen Pjeshka, Makdous, Kartoffelsalat, Gulab Jamun, Sigara Börek, Couscous und und und. Um den Tisch sitzen die Schüler*innen der Sozial-AG sowie der 9IV, Bewohner*innen aus dem Geflüchtetenheim an der Kapellenstraße - mit denen kürzlich in ihrer Unterkunft die Wände angemalt wurden - und weitere Geflüchtete, die über die Organisation Welcome Dinner eingeladen waren. Insgesamt kamen sich rund 60 alte und neue Bekannte beim Essen näher. Es wurde geschlemmt, gequatscht, gelacht und später sogar ein wenig gesungen und getanzt.
Insgesamt war das Welcome Dinner, womit die Schüler*innen von Bertha Cares ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein offenes, gastfreundliches, buntes und menschliches Miteinander setzen wollen, ein voller Erfolg und alle gingen nicht nur mit vielen Leckereien im Bauch, sondern auch voll mit Eindrücken nach Hause. Essen hält nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern vermag manchmal noch mehr.
Wer selbst auch gerne einmal ein Welcome Dinner organisieren oder daran teilnehmen möchte - und das nächste Mal am Bertha nicht abwarten will - kann sich gern an https://welcomedinneroberhausen.wordpress.com/ wenden.

 

 

 

 

28.02.2019

Siegerin der Herzen

Sophia beim Lesewettbewerb.

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Sophia hatte den schulinternen Lesewettbewerb gewonnen und trat nun beim stadtweiten Entscheid an. Sie hat toll gelesen und war sehr überzeugend. "Sophia war in der engsten Auswahl", sagte ein Jurymitglied. Am Ende musste sie allerdings einem Jungen den Stadtsieg gönnen, der ebenfalls sehr überzeugend gelesen hatte. Darüber kann man sich auch nicht wirklich ärgern, weil Sophia einen ganz tollen Auftritt hatte. Es war eine tolle Erfahrung und wir sind mächtig stolz auf dich, liebe Sophia.

23.02.2019

Schüler auf Erkundungstour...

... in Paris.

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Parisfahrt 2019

Bonjour!
Am 15.Februar starteten knapp 60 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen EF und Q1 auf eine dreitägige Reise nach Paris. Begleitet wurden sie dabei von Herrn Formanski, Frau Bron, Frau Bergmann und Frau Cisonna.

Nach einer ca. achtstündigen Fahrt kamen wir am Pariser Hotel an. Nach einer kurzen Verschnaufpause brachen wir zum Eiffelturm auf. Dort gab es die Möglichkeit, Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen. Danach ging es weiter zum Arc de Triomphe. Nachdem wir in zwei Gruppen den Aufstieg bewältigt hatten, erwartete uns ein spektakulärer Blick über Paris bei Nacht. Der Tag endete mit einem Spaziergang über die Champs- Elysées.

Der nächste Tag begann mit einer Stadtrundfahrt, bei der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angefahren und erklärt wurden. Am Invalidendom hielten wir und hatten die Möglichkeit, Fotos zu machen. Danach ging es weiter zum Louvre, wo sich jeder individuell alles in Ruhe anschauen konnte. Der Nachmittag stand uns dann zur freien Verfügung. So konnten wir z. B. zu den Galeries Lafayettes, einem sehr edlen Kaufhaus, oder zu anderen Sehenswürdigkeiten gehen. Um 18 Uhr trafen sich dann alle, um gemeinsam zur Kirche Sacré Cœur auf Montmartre zu gehen. Dort konnten wir Cafes besuchen und noch einmal Paris bei Nacht erleben. Danach machten wir uns zu Fuß auf den Weg ins Hotel.

Am dritten und letzten Tag fuhren wir noch ein letztes Mal gemeinsam mit der Metro auf die Île de la Cité zur Kathedrale Notre-Dame. Nach einer Stunde Freizeit, in der wir die Kathedrale besichtigen oder einen Spaziergang in der Umgebung machen konnten, trafen wir uns wieder an der Metrostation. Als wir am Hotel ankamen, mussten wir uns schon wieder auf den Heimweg nach Oberhausen machen.

Alles in allem war die Fahrt eine tolle Erfahrung, die jeder, der die Möglichkeit dazu bekommt, machen sollte.

Selin Grefrath und Angelina Rentzsch, Jgst. 10

Parisfahrt 2019Parisfahrt 2019

 

22.02.2019

Wir mögen’s bunt!

Berthaner malen mit Flüchtlingen.

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Am Mittwoch, 20.02. habenFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim Malerei die Schülerinnen und Schüler von Bertha Cares die Flüchtlingsunterkunft in der Kapellenstraße besucht und zusammen mit den Bewohnern - unter Anleitung eines Künstlers - die Wände dort bunt gestaltet.
Nachdem wir von den Sozialarbeiterinnen durch die Unterkunft geführt wurden und verschiedene Fragen zum Thema Asyl und Leben in einer Flüchtlingsunterkunft beantwortet wurden, ging es ans Werk. Farbpaletten wurden befüllt, Farben gemischt und Pinsel gewählt, um dann damit die bereits vorher durch den Künstler angezeichneten Figuren und Ornamente, die sich an Mustern aus den verschiedenen Herkunftsländern orientieren, auszumalen. Zuerst war es noch recht ruhig, doch nachdem sich alle ‚beschnuppert‘ hatten, wurden die Gespräche lebendiger und die Wände zunehmend bunter.
Nach fünf Stunden verabschiedete wir uns wieder. Es wurden noch ein paar Selfies zum Abschied gemacht und Verabredungen getroffen, wann man wiederkommt, um die Bilder zu beenden und vor allem, um mit den Kindern zu spielen.
Auch wenn die Wandgemälde noch nicht ganz fertig sind und noch beendet werden müssen, haben wir zusammen schon eine Menge geschafft und wir hoffen, dass wir unsere neuen Bekannten spätestens am 8. März beim Welcome Dinner am Bertha wiedertreffen.

Flüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim MalereiFlüchtlingsheim Malerei

21.02.2019

Bertha Mädels

schwimmen schnell.

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Schwimmädchen Nach dem guten Abschneiden als Mannschaft mit allen Schwimmerinnen und Schwimmern in den Voräufen der Stadtmeisterschaften siegten die Staffelmannschaft der Mädchen WKIII und wurde Stadtmeiser in einer sehr guten Zeit. Tolle Leistung, Mädels.

20.02.2019

Bio: Mitose im Film

Stop-Motion Produktion aus der EF.

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Hier findet sich mal ein Beispiel von Medieneinsatz im Unterricht und dann lernt man auch noch etwas über Mitose. Produziert in einem GK Biologie EF: Filmchen


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